Daten zur Geschichte von Steinakirchen am Forst.

Erstmals wird Steinakirchen in einer Urkunde aus dem Jahre 979 unter dem Namen „Steininachiricha“ erwähnt. Dieses Dokument besagt auch, dass unser Ort von Leuten aus Bayern wiederbesiedelt worden sei. Daraus kann man schließen, dass es bereits vor der Urkundenausstellung eine Ansiedlung hier  gegeben hat.

Besonders zu leiden hatte die Bevölkerung des Kleinen Erlauftales unter den einfallenden Türkenhorden in den Jahren 1532 und 1683: Felder wurden verwüstet, Häuser in Brand gesteckt und Menschen verschleppt.

Auch die Pest suchte unser Gebiet um 1700 einige Male heim, „Pestkapellen“ erinnern noch daran.

Im Juni 1866 brannte ein Großteil des Marktes ab, auch die Kirche war dabei arg in Mitleidenschaft gezogen worden.

Um die Armut vor allem der bäuerlichen Bevölkerung zu lindern, wurde auf Betreiben von Dechant Geppel im Jahre 1896 eine „Sparkasse“ mit Sitz im Pfarrhof gegründet.

Wirtschaftliche Errungenschaften während der Zwischenkriegszeit gehen ebenfalls auf die Initiativen eines Geistlichen, nämlich Herrn Dechant Trimmel zurück:
Gründung der Landwirtschaftlichen Genossenschaft (Lagerhaus), Bau und Eröffnung der Bahn durch das Kleine Erlauftal, Errichtung einer Hauptschule.

Seit 1971 bilden die ehemals selbstständigen Gemeinden Steinakirchen, Ernegg, Lonitzberg, Außerochsenbach, Zehetgrub die Marktgemeinde Steinakirchen.