Pensionsanpassung 2018

Pensionen werden mit Wirksamkeit ab dem 1. Jänner eines jeden Jahres grundsätzlich mit dem Anpassungsfaktor angepasst. Bei der Ermittlung des Anpassungsfaktors wird die Inflationsrate berücksichtigt.

Die erstmalige Pensionsanpassung wird erst am 1. Jänner des zweiten Kalenderjahres, das dem Pensionsanfall folgt, vorgenommen. Ausgenommen davon sind Hinterbliebenenpensionen, die sich vom Pensionsbezug der/des Verstorbenen ableiten. Sofern Pensionsstichtag der/des Verstorbenen und Stichtag für die Hinterbliebenenpension im selben Kalenderjahr liegen, ist ebenfalls erst im zweitfolgenden Kalenderjahr erstmalig anzupassen.

Aufgrund der Entwicklung der Inflationsrate im maßgeblichen Zeitraum von August 2016 bis Juli 2017 wurde der Anpassungsfaktor (Richtwert) für das Jahr 2018 mit 1,016 festgesetzt.

Unter Bedachtnahme auf diesen Richtwert hat der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz für das Jahr 2017 durch Verordnung eine Anpassung aller Pensionen, deren Stichtag im Jahr 2015 oder früher lag, um 0,8 Prozent festgelegt.

Darüber hinaus werden für das Jahr 2018 an die Bezieherinnen/die Bezieher geringerer Pensionen auf gesetzlichem Weg zusätzliche Zahlungen geleistet. Die nach dem Gesamtpensionseinkommen abgestufte Pensionserhöhung für das Jahr 2018 trägt eine soziale Komponente in sich:

Das Gesamtpensionseinkommen wird erhöht:

  1. Wenn es nicht mehr als 1.500 Euro monatlich beträgt, um 2,2 Prozent
  2. Wenn es über 1.500 bis zu 2.000 Euro monatlich beträgt, um 33 Euro
  3. Wenn es über 2.000 bis zu 3.355 Euro monatlich beträgt, um 1,6 Prozent
  4. Wenn es über 3.355 bis zu 4.980 Euro monatlich beträgt, um einen Prozentsatz, der zwischen den genannten Werten von 1,6 Prozent auf 0 Prozent linear absinkt.

Beträgt das Gesamtpensionseinkommen mehr als 4.980 Euro monatlich, so findet keine Erhöhung statt.

Die Ausgleichszulagenrichtsätze werden im Jahr 2018 nicht um 1,6 Prozent, sondern um 2,2 Prozent erhöht.

Stand: 08.01.2018
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
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Quelle: HELP.gv.at

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